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Fußreflexzonentherapie

Regt den ganzen Körper an. Über Druckpunkte am Fuß wirkt sie Heilend und Schmerzlindernd.

Was versteht man darunter?

Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass sich auf den Fußsohlen bestimmte Zonen befinden, von denen feste Verbindungen (Reflexwege) zu den übrigen Köperregionen bestehen. Wie auf einer Landkarte sollen sich alle Organe auf den Fußsohlen wiederfinden.
Durch eine Druckpunktmassage der entsprechenden Stellen am Fuß sollen sich über die Reflexwege die inneren Organe und eventuelle Störungen ihrer Funktion beeinflussen lassen. Die Organe einer Körperhälfte werden auf der Sohle des entsprechenden rechten oder linken Fußes lokalisiert.
Die Methode stammt aus den USA, wo sie unter anderem von der Masseurin Eunice Ingham in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.

Wie wirkt die Therapie?

Die Vorstellungen von Reflexzonen im Körper ist in der klassischen Naturheilkunde nicht unbekannt: Zu einer Reflexzone gehören alle Organe und Gewebe, die von demselben, aus der Wirbelsäule austretendem Nervenfaserbündel versorgt werden.
Da diese Fasern alle in einer Zentrale nahe der Wirbelsäule (einem Ganglion) zusammen laufen, können beispielsweise durch Hautreizungen in einer Reflexzone auch innere Organe beeinflusst werden. Das Konzept der Fußreflexzonen geht im Gegensatz zu diesen Vorstellungen aus der klassischen Naturheilkunde davon aus, dass Reflexbahnen von allen Körperregionen in die Fußsohlen ziehen. Anatomisch gibt es für diese Annahe jedoch keine Beweise.
So sind denn auch die Versuche, die Wirkung der Fußreflexzonenmassage wissenschaftlich eindeutig zu belegen, bisher gescheitert. Bekannt ist, dass bereits das Gefühl der wohligen Entspannung und die sanfte Berührung durch den Therapeuten während der Massage ein ganz wesentlicher Aspekt der Heilwirkung ist. Ob dazu wirklich die entsprechende "Reflexzone" am Fuß behandelt werden muss, bleibt fraglich. Eine Wirkung gegen Schmerzen könnte sich nach dem so genannten Prinzip des "Gegenreizes" ergeben: Durch das Drücken auf schmerzhafte Fußzonen wird ein Reiz erzeugt, der andere Schmerzreize im Körper vorübergehend auslöscht. Ein ähnliches Prinzip wird auch für die Anti-Schmerz-Wirkung der Akupunktur diskutiert. Rezepte zum Selbermachen 
Auch wenn die Wirkung der Fußreflexzonentherapie wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden kann: Eine Massage der Fußsohlen kann wohltuend wirken und angenehm sein, vor allem wenn sie als Partnermassage angewandt wird. Man muß sich dabei nicht unbedingt an die "vorgeschriebenen" Zonen halten und kann einfach da massieren (lassen), wo es sich am besten anfühlt. Wer es trotzdem mit einer Vorschrift versuchen will kann bei einem Schnupfen beispielsweise versuchen, durch eine Massage der "Lymphzonen", die Verstopfung in der Nase zu lindern.
Diese Zone liegt in den Zwischenräumen der Zehen, den "Schwimmhäuten". Massieren Sie diese Bereiche für 10 Minuten kräftig mit der Kuppe des Daumens oder des Zeigefingers. Drücken Sie nicht zu fest, sonst könnten die massierten Bereiche hinterher schmerzen.

Was bezahlt die AOK?

Die theoretischen Grundlagen der Fußreflexzonentherapie widersprechen den anatomischen Kenntnissen vom Bau des menschlichen Körpers. Außerdem konnten die postulierten Wirkungen bisher von den Anwendern der Methode nicht glaubwürdig belegt werden. Auch hier verfährt die AOK daher nach dem Grundsatz, die Versichertengemeinschaft nicht mit den Kosten für ein Verfahren zu belasten, das sich ausschließlich auf unbewiesene Behauptungen stützt. Wer die Therapie jedoch wegen seiner sicherlich vorhandenen entspannenden Wirkung schätzt, nutzt sie eher als ein Element seiner persönlichen Lebensgestaltung - und weniger als notwendige medizinische Therapie. Die Kosten müssen daher selbst getragen werden. Wohltuende Massagen der Fußsohlen können auch selbst oder als Partnermassage durchgeführt werden. Es gibt bisher keinen stichhaltigen Beleg dafür, daß das weniger gut tut als die Fußreflexzonenmassage durch einen entsprechenden Therapeuten.